Der Rotary Distrikt 9400 veranstaltete vom 24. bis 25. April 2021 eine Online-Konferenz zum Jubiläum 100 Jahre Rotary in Afrika

Auf der Konferenz sprachen hochkarätige Experten (Rotarier und Nichtrotarier) aus den sieben Focus Areas von Rotary International.

Die Themen reichten von Strategien, Finanzierung, Projektmanagement, Innovationen und Zusammenarbeit als Basis für nachhaltige und wirkungsvolle Projekte.

Über 1000 Teilnehmer konnten Möglichkeiten der sozialen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit entwickeln – durch die Kombination aus interaktiven Plenarsitzungen, Podiumsdiskussionen und kleineren, direkten Breakout-Sessions.

Die Konferenz adressierte die dringenden Probleme für Afrika genauso wie seine Chancen. Sie zeigte die positive Wirkung nachhaltiger Investitionen und sollte den Teilnehmern tiefere Einblicke und solides Wissen für ihr Engagement in Afrika vermitteln.

 

 

Beim Ländergespräch des BMZ war die Vertretung des LA Deutschland-Südliches Afrika die einzige durch einen rein ehrenamtlichen Mitarbeiter vertretene Organisition.

Im Bericht von Herrn Alois Schneider (Referatsleiter Südliches Afrika im BMZ spielten eine Rolle die vor einer Ratifizierung in den Parlamenten beider Staaten stehenden Versöhnungserklärungen zur Kolonialzeit, die angelaufene Hilfe des Verteidigungsministeriums und des BMZ zur Pandemie, die noch ausstehende Mitgliedschaft von Namibia zum Compact der Deutschen Bundesregierung mit Namibia und der beigefügte Bericht von Frau Astrid Meyer.

Die Punkte des Länderausschuss betrafen:

  • Sorge um die Situation der Menschen durch die Covid-Pandemie,
    Hierbei wurde das Konto des LADSA bei der RDG, Düsseldorf für Namibia angesprochen:
  • Rotary Deutschland Gemeindienst e.V.
    Deutsche Bank AG, IBAN: DE80300700100394120000
    BIC: DEUTDEDD, Purpose: C477000 P2300 Namibia/Pandemie
  • der unter der Pandemie zwangsläufig unterbrochene Jugendaustausch,
  • die Erwähnung des Netzes rotarischer Clubs und Ankerpersonen in Namibia
  • die aktuellen Projekte, die auf dem ZOOM Meeting des LADSA vorgetragen wurden:
  • Akuthilfe für das Tamarikia Temporary Hospital in Swakopmund und die Kliniken in Windhoek und den kleinen Hospitälern im Norden
  • Global Grant Entwurf des RC Mainz/RC Kleinwindhoek Valley „Improving education for children in Tses
  • Global Grant/District Grant Draft für das Schulbuchprojekt des RC Marburg D1820 für 3 Schulen in der Kavango-West Region
  • Food Garden Projekte im südlichen Afrika als Möglichkeit des Zuverdienstes und gegen Ernährungsdefizite.
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Jahresbericht 2020-21 des Länderausschusses Deutschland-Südliches Afrika
Bernhard Maisch (Chair)

Das Bild von Afrika in der Öffentlichkeit und den Medien ist geprägt von den 3 Ks: Krise, Konflikt und Korruption. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe sollte sich aber orientieren den 4 Ws: Würde, Widerspruchsfreiheit, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit. Daran hält die Bundesregierung mit Ihrem „Compact with Afrika“ fest, auch wenn der Begriff Marschallplan für Afrika nicht mehr verwendet wird.

Die Rolle von Rotary im Südlichen Afrika als ehrenamtliche internationale NGO und Wohltätigkeitsorganisation sollte primär die Wünsche der Empfänger berücksichtigen und auch gemeinsame Projekte mit anderen Organisationen und Stiftungen eingehen.

Treffen, Newsletter und Aktivitäten:

12.-13.4.2019 Konferenz mit den Botschafter Südafrikas, Phumelele Stone Sizani, and Nambias, Andreas B.D. Guibeb, in Berlin im Afrika Haus der Deutschen Wirtschaft

11.6.2019 Ländergespräche zu Namibia mit dem BMZ, Bonn

2.-6.6.2019 RIC in Hamburg mit Breakout Session und eigenem Messestand

28.9.-14.10.2019 Eine Delegation des LADSA besucht Projekte in Südafrika und Namibia

7.3.2020 Treffen des LADSA in Frankfurt vor dem Lock-down

11.4.2020 Newsletter des LADSA

30.5.2020 Newsletter des LADSA

25.7.2020 Zoom Meeting des LADSA während des Pandemie-bedingten Lockdowns

23.12.2020 Jährlicher Newsletter des LADSA

10.3.2021 1820 Connect – Africa, eine Plattform, moderiert von B. Maisch & R. Moosdorf

23.-25.2021 Africa Centennial, Zusammenfassung von B.Maisch im Rotary Magazin 6/2021, S.10

10.-11.6.2021 Virtual ICC Preconvention on Peace and
12.-16.6.RI Convention

26.6.2021 Amtsübergabe im D 9700 (Online)

9.7.2021 Zoom Meeting des LADSA mit allen Governorn der Distrikte 9350, 9370 und 9400.

14,7,2021 Ländergespräche des BMZ zu Namibia (virtuell)

 

Grants unter direkter Mitwirkung des Länderausschusses Deutschland-Südliches Afrika:

GG 1980411 (2018-2021): Early childhood development-Train the trainers- RC Marburg + D 1820 with RC Haenertsburg (Abschlussbericht erfolgt)

GG 201554 (2020-2021):  Unterstützung des Tygerberg Children Hospital in der Covid 19-Pandemie: -RC Blouberg mit RC Marburg/ D1820 (Abschlussbericht erfolgt)

DG 21122260 (2020-2021): „Go for Gold“ student support cooperation with Karen Rademacher (G4G), RC Marburg and RC Marburg-Schloss, RC Stadtallendorf, RC Darmstadt-Bergstrasse, RC Nürnberg-Reichswald, RC Euskirchen-Burgfey

GG 2126671 Antrag 6/2021: Limpopo food garden project of the RC Haenertsburg and RC Marburg mit weiteren internationalen Partnern.

 

„Work ahead“:

-Namibia in der Pandemie 2021 –Wie können wir helfen?

-School Book Project Kavango-West des RC Marburg/ D1820 mit dem RC Klein-Windhoek Valley, sowie Peter Reiner und Wolfgang Fiedler als „Cooperating Partners“. 

u.a.

Mit freundlichen rotarischen Grüßen

Bernhard Maisch
(Vorsitzender)

Marburg, 17.7.2021

Frühkindliche Erziehung und Inspiration

 

Early Childhood Development / Early Inspiration ist ein Programm, das sich auf die Entwicklung von Kindern konzentriert, bevor sie im Alter von 6 Jahren in die Schule kommen. Dieses geschieht nachhaltig durch die Ausbildung von Betreuerinnen (Kindergärtnerinnen).

Der signifikante Bedarf für die systematische Ausbildung der Betreuerinnen von Kindern unter 6 Jahren - insbesondere in benachteiligten Gemeinden (townships) - ist nicht zu übersehen.

Die traurige & harte Realität Südafrikas:

  • 50 bis 60% der Kinder unter 6 Jahren (3.5 bis 4 Millionen) müssen mit weniger als 40 EURO pro Monat auskommen – leben in Armut, ohne qualitativ ausreichende Ernährung (nur Maisbrei), ohne geistige Stimulierung und ohne vorschulische Bildung.
  • Die meisten Betreuerinnen „parken" die Kinder einfach (zu Hause), um sie von der Straße fernzuhalten, sie sicher aufzubewahren und ihnen vielleicht etwas zu essen geben zu konenen, während ihre Eltern arbeiten oder Arbeit suchen.
  • Dabei werden die Kinder nicht geistig stimuliert und auch nicht auf die Einschulung unvorbereitet. Die Betreuerinnen sind nicht ausgebildet und haben daher nicht die Fähigkeiten, die Kindern schulisch zu bilden oder sie auf Schlüsselkompetenzen vorzubereiten, die sie im späteren Leben brauchen.
Dr. Pringles mit zwei Kindern
Die Begründerin des Programms ist Dr. Lauren Pringle, die auf dem Gebiet der Erziehungspsychologie promoviert hatte. Im Rahmen ihres Promotionsstudiums arbeitete Lauren mit vielen NGOs (Nichtregierungsorganisationen) im Bereich der frühkindlichen Entwicklung zusammen. 2010 startete Lauren das Programm, das sich auf die Ausbildung derjenigen konzentriert, die sich um die Kinder kümmern - um ihnen die Fähigkeiten zu vermittelten, die sie brauchen, um dieses richtig und nachhaltig zu tun.

Typische Betreuerinnen sind ungelernte Frauen, die Kinderbe- treuung als ‚berufliche‘ Chance in ihrem Township erkannt hatten.

Das ergebnisorientierte Programm vermittelt diesen Frauen Fähigkeiten und Kenntnisse, ihre Einkommenschancen als Kindergärtnerinnen / Betreuerinnen zu verbessern und ihr Leben, das Leben ihrer Familien und – am wichtigsten – das Leben der Kinder, die sie betreuen, nachhaltig positiv zu verändern.

 

Die angehenden Kindergärtnerinnen / Betreuerinnen erhalten während der Ausbildung umfangreiche Unterstützung, Ressourcen und Materialien und müssen abschliessend ein offizielles Examen ablegen.

Der Startpunkt ist das Qualifizierungsprogramm der Stufe 2 („NQF Level 2“ – vergleichbar Hauptschule Abschluss) – ein 8-monatiges interaktives, akkreditiertes Programm. Es umfasst folgende Schlüsselkonzepte und –bereiche:

  • wirksame Planungs- und Lehrmittel
  • Beurteilungen und das Verfassen von Berichten (in Englisch)
  • Aktivitäten und kreative Ideen für die Umsetzung der Lehrziele
  • die Einbeziehung des sozialen Umfeldes der Kindertagesstätten
  • Daran schliesst sich ein 12-monatiges Vertiefungsprogramm der Stufe 4 („NQF Level 4“ – vergleichbar Fachabitur) an – die Voraussetzung fuer staatliche Unterstützung (falls Geld vorhanden)

Die Programme sind durch SETA (Südafrika‘s „Sector Education and Training Authority”) anerkannt.

Das Projekt wird unterstützt vom RC Port Elizabeth West, der viel Projekterfahrung in diesem Bereich hat.
Bei Fragen steht Freund Averdunk, ein deutschsprachiges Mitglied des RC Port Elizabeth West gerne zur Verfügung.
Erste Infos, auch zum finanziellen Rahmen siehe Download

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GG-Tses-Namibia

Es kann losgehen: GG zur Verbesserung der Lernsituation für die Schüler in Tses im Süden Namibias ist genehmigt.

 

Nach nur sehr kurzer Bearbeitungszeit hat TRF obigen Antrag im Februar dieses Jahres genehmigt. Hauptinitiator dieses GG ist der RC Mainz 50 Grad Nord vertreten durch PP Barbara Mathea mit Unterstützung des RC Westerwald und des RC E-Club Distrikt 1830. Der Host Club in Namibia ist der RC Klein-Windhoek Valley. Zusätzlich zu den von den Clubs aufgebrachten Geldern haben Herr Richard Illgen und seine Frau Irene ein Directed Gift von US$ 15000.00  beigesteuert. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches  Dankeschön. Mit den Zuschüssen der TRF kommt der Umfang dieses GG auf US$ 56900.00.

Tses liegt im Süden Namibias ca. 80km nördlich der regionalen Verwaltungszentrale Keetmanshoop in der //Karas Region. Der Ort hat die üblichen Probleme vieler kleiner und mittlerer Ortschaften in Namibia, Arbeitslosigkeit, Armut, Alkoholmißbrauch, häusliche Gewalt. Die beiden Schulen im Ort, die Nowak Primary School und die St. Therese Secondary School, gehören der Diozöse von Keetmanshoop werden aber vom Namibischen Staat betrieben. Sie sind nicht nur die einzigen Schulen im Ort sondern für die gesamte nördliche, extrem dünn-besiedelte //Karas Region. Viele Schüler leben im Hostel, da ihre Eltern oft auf bis zu 200km entfernt liegenden Farmen arbeiten. Das ist ein Umfeld in dem Lesen und Lesekompetenz nicht unbedingt zu Hause sind.

Hier wird der GG auf zweierlei Art ansetzen. Zum einen soll die fachlich-paedagogische Kompetenz der Lehrer in den Fächern Englisch und Mathematik durch gezieltes Training verbessert werden. Zum anderen soll mit der Einrichtung je einer Bibliothek in jeder Schule eine Kultur des Lesens zumindest initiiert werden. Dabei werden die Bibliotheken neben Büchern auch digitale Optionen anbieten. Dem chronischen Mangel an Schulbüchern in Namibia soll mit der Anschaffung von herkömmlichen Büchern aber auch mit der Installation eines RACHEL plus Systems (https://wilearn.org/) und der Anschaffung von ca. 60 Tablets für die Schüler abgeholfen werden. 

Um die beschriebenen Unterricht-spezifischen Maßnahmen zu ergänzen und die Lern- und Unterrichsumstände zu verbessern, werden außerdem in allen Klassenräumen Deckenventilatoren eingebaut. Wie viele ältere öffentliche Gebäude im ländliche Raum Namibias haben auch die beiden Schulen nur ein mit Zinkblech gedecktes Dach. Bei Sommertemperaturen von bis zu 40Grad sind dann die Innentemperaturen schnell über 30Grad. Hier hoffen wir, daß die Ventilatoren den Schūlern ein wenig Linderung verschaffen werden.

Es ist geplant mit dem Einbau der Ventilatoren bereits im Juni zu beginnen. Im September werden dann die ersten Trainingseinheiten mit den Lehrern stattfinden. Die Dauer des Projekt ist auf ca. 2 Jahre ausgelegt.

OPEN DOORS Education Centre in Swakopmund



Der gemeinnützige Verein Tangeni Shilongo Namibia e. V. verfolgt mit dem Bau des „OPEN DOORS Education Centre“ (ODEC) in Swakopmund das Ziel, einen erhöhten (Aus)-Bildungsstandard für finanziell benachteiligte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der informellen Siedlung DRC und den benachteiligten Wohnsiedlungen Mondesa und Matutura zu schaffen.

Ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieses Ziels ist die Entwicklung von Infrastruktur für in Namibia fehlende zusätzliche Bildungsprogramme.

Mit ODEC soll bis spätestens März 2024 eine Infrastruktur für kostengünstiges betreutes Lernen und Fortbildungen für täglich ca. 250 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geschaffen werden.

Im ODEC sollen Kinder und Jugendliche vom Vorschulalter bis zum erfolgreichen Abschluss der 12. Klasse durch ihre schulische Laufbahn begleitet werden. Die Jüngeren werden spielerisch und effizient auf die Schule vorbereitet und den Älteren die dringend benötigte zusätzliche Unterstützung während ihrer Schulzeit angeboten. Durch ergänzende Kurse für Jung und Alt sollen außerdem wertvolle Qualifikationen für die weiterführende Ausbildung oder den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Als Gemeinschaftszentrum für die ganze Nachbarschaft wollen wir durch kostengünstige, hochqualitative Bildung, Türen in die Zukunft öffnen.

Eine Förderung durch die Rotary Foundation ist in diesem Fall nicht möglich, da es sich hauptsächlich um Gebäude handelt.

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ZOOM Online-Konferenz des Länderausschusses am 12.03.2022

 

Der Länderausschusses Deutschland-Südliches Afrika (Deutsche Sektion) hat seine Konferenz am Samstag, 12.März 2022 erneut per Zoom abgehalten.

Der Nachteil, dass ein persönliches Treffen der deutschen Sektion wieder nicht möglich war, wurde um ein vielfaches aufgewogen durch die einfach Teilnahme der Freunde und Freundinnen aus dem südlichen Afrika. Es entstand wieder ein sehr fruchtbarer Austausch nach der folgenden Agenda.

Zeit

Agenda

Referenten

Ab 9:30

Login

 

10:00

Begrüßung: Unsere Agenda und Ziele heute

PDG Bernhard Maisch (Chair)

10:10

Willkommen vom Leitdistrikt 1820

DG Edith Karos

10:15

Welcome by the Governors, PDGs and coordinators from the Southern African Distrikts 9350, 9370, 9400

DG Stella Anyangwe, PDG Annemarie Mostert, PDG Carl-Heinz Duisberg, DG Ian Robertson, DG Madeleine Webber, PDG Maud Boikanyo, Frank Schwardmann

10:25

Mitglieder der Deutschen Sektion des LA, Stand 5.3.2022

PDG Bernhard Maisch

10:30

Bericht zur Webseite

Rainer Christel, Sekretär

10:35

Bericht 2021-22 des Vorsitzenden

PDG Bernhard Maisch

10:45

Bericht der deutschen Koordinatoren

für D 9350

für D 9400

 

PDG Wernt Brewitz

PDG Jörg Dienenthal

10:55

Bericht der Koordinatoren aus dem Südlichen Afrika und Projektvorschläge aus Südafrika und Namibia

PDG Carl-Heinz Duisberg

PDG Annemarie Mostert

11:15

Covid 19- Epidemiologischen Situation und Herausforderungen im Gesundheitssektor im Südlichen Afrika

PDG Rainer Moosdorf

11:25

11:35

11:45

11:55

12:05

Projektvorschläge aus Namibia

BeeAfrican Project

Tygerberg Children Hospital

Field Experience, Cycling

Mental Wealth in Teenies and Pre-Teenies after Covid

Frank Schwardmann (RC Klein-W.-V.)

Mems Ramaila (R eClub of SA D9400)

Helène Visser (RC Blouberg)

Christian Fey (RC Starnberg)

Ilse Jaquire (R eClub of SA D9400)

12:15

Aktuelle Förderung durch Global und Distrikt Grant Projekte

DRFCC Jürgen Stihl

12:25

Varia

 

12:30

Verabschiedung

PDG Bernhard Maisch

Das Protokoll und die Folien zum Bericht des Vorsitzenden und zu den Projektvorschlägen sind unter denfolgenden Links abrufbar:

Medizintechnik für Frühgeborene benötigt, hochqualifiziertes Team zum Bedienen vorhanden

 

Das Tygerberg Children’s Hospital in Kapstadt, Südafrika braucht dringend ein ultrafeines Bronchoskop für Frühgeborene und eine Kryosonde. Sie werden für die Erkennung und Behandlungen von Lungenerkrankungen bei Frühgeborenen und kleinen Kindern benötigt, zumal im Einzugsgebiet Tuberkulose weit verbreitet ist.

Der Chefarzt für Paediatric Pulmonology and Paediatric Intensive Care, Prof. Pierre Goussard ist ein weilbekannter Fachmann auf dem Gebiet der Lungenheilkunde und setzt sich sowohl für die Ausbildung von Kollegen aus umgebenden Ländern und auf internationalen Tagungen ein, sondern auch aufopferungsvoll für seine kleinen Patienten.

In die Kinderklinik werden ca. 45.000 Neugeborene pro Jahr aufgenommen, von denen 6.500 hochspezialisierte Behandlungen brauchen. Mehr als 1.500 Kinder mit Lungenkrankheiten werden stationär aufgenommen, weitere 2.000 ambulant behandelt. Davon sind 25% sehr kleine Frühgeborene. Für die Untersuchungen wird dringend ein ultrafeines Bronchoskop benötigt. Die benötigte Kryosonde dient dazu, Fremdkörper oder krankes Gewebe an der Sonde festzufrieren und zu entfernen.

Der Rotary Club of Blouberg unterstützt die Klinik seit 20 Jahren und ist ständig im engen Kontakt. Er hat Erfahrung mit Global Grant-Projekten und möchte auch für dieses Projekt ein Global Grant beantragen.

Unten findet sich eine Projektbeschreibung in Englisch mit den Kontaktdaten von Helène Visser.

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Diese Datei herunterladen (2021 - Nov 13 -Tygerberg Children's Hospital New GG - Maisch.jpg)2021 - Nov 13 -Tygerberg Children's Hospital New GG - Maisch.jpgProjektbeschreibung Bronchoskop Kryosonde Tygerberg2076 KB